Phönix Laboratorium GmbH

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Das PHÖNIX Ausleitungskonzept

In der letzten Zeit haben sich bestimmte Fragen zu wichtigen Themen an uns häufig wiederholt. Einige haben wir im Folgenden zusammengefasst und beantwortet.

Wie wird das PHÖNIX Ausleitungskonzept durchgeführt?

Jeweils 2 Medikamente werden zusammen in Flüssigkeit eingenommen:

  1. Tag: PHÖNIX Sylibum spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  2. Tag: PHÖNIX Sylibum spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  3. Tag: PHÖNIX Sylibum spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  4. Tag: PHÖNIX Solidago spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  5. Tag: PHÖNIX Solidago spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  6. Tag: PHÖNIX Solidago spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  7. Tag: PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  8. Tag: PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.
  9. Tag: PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. + Phönix Thuja-Lachesis spag.

Der oben angegebene Zyklus wird 5 mal über einen Zeitraum von 45 Tagen wiederholt.

Welche Dosierung wird beim PHÖNIX Ausleitungskonzept angewandt?

Wenn Sie bei einem Therapeuten (Arzt oder Heilpraktiker) in Behandlung sind, gibt dieser Ihnen eine individuelle Dosierung an. Wenn Sie das Konzept ohne therapeutische Unterstützung anwenden, richten Sie sich bitte nach den Dosierungsempfehlungen, die Sie in den Gebrauchsinformationen finden. Therapeuten gehen meist über die in den Gebrauchsinformationen angegebenen Dosierungsempfehlungen hinaus. Hierbei werden in der Regel von PHÖNIX Silybum spag. und PHÖNIX Solidago spag. häufig wesentlich höhere Dosierungen verordnet.

Ich darf PHÖNIX Thuja-Lachesis spag. nicht einnehmen, weil ich eine Autoimmunerkrankung habe. Was kann ich tun?

Aufgrund eines Bestandteils, der aus Echinacea (Sonnenhut) hergestellt ist, dem eine Immun-Wirkung zugesprochen wird, sollte PHÖNIX Thuja-Lachesis spag. tatsächlich nicht von Menschen mit Autoimmunerkrankungen angewandt werden. Das Mittel kann in diesem Fall ohne größere Einbußen für das gesamte PHÖNIX Ausleitungskonzept durch PHÖNIX Hydrargyrum spag. ersetzt werden.

Ich möchte das PHÖNIX Ausleitungskonzept anwenden, darf aber keinerlei Arzneimittel einnehmen, die Jod enthalten. In PHÖNIX Thuja-Lachesis spag. ist aber Jod in elementarer Form enthalten, desweiteren in PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. im Bestandteil Euspongia officinalis (Meerschwamm).

In solchen Fällen tauschen Sie bitte einfach PHÖNIX Thuja-Lachesis spag. gegen PHÖNIX Hydrargyrum spag. und PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. gegen PHÖNIX Antimonium spag. aus.

Wann ist die beste Zeit zur Durchführung des PHÖNIX Ausleitungskonzepts?

Grundsätzlich jederzeit, wenn es therapeutisch erforderlich ist. Bei einer entsprechenden Belastung sollte es sofort angewandt werden. Vorbeugend und wegen nicht vermeidbaren chronischen Belastungen wird es aber auch gerne im Frühjahr und im Herbst durchgeführt. Im Frühjahr bietet sich die Fastenzeit an, die ja von Alters her der körperlichen und seelischen Reinigung diente. Der Herbst ist eine gute Zeit, um sich vorbeugend gegen die widrigen Umstände des Winters zu wappnen, der den Menschen in der Gegenwart häufig mit Infekten belastet.

Schadet der Genuss von Kaffee während der Anwendung der spagyrischen Mittel?

In der Spagyrik gibt es keine Antidotproblematik. Kaffee kann wie üblich getrunken werden, wenn er vertragen wird und wenn keine anderen Gründe dagegen sprechen. Kaffee kann also problemlos wie gewohnt genossen werden.

Beeinflussen pfefferminzhaltige Zahncremes, menthol- oder kampferhaltige Produkte die Wirkung der Mittel?

Nein, Zahncremes aller Art können problemlos verwendet werden, ebenso wie menthol- oder kampferhaltige Produkte. Sie mindern die Wirkung spagyrischer Präparate nicht.

Wodurch kann die Wirkung der Präparate des Ausleitungskonzepts unterstützt werden?

Gemüse, Salat und Rohkost enthalten ein reiches Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen, welche die Entgiftung und Ausleitung unterstützen. Empfehlenswerte Vegetabilien sind z. B. an den Bio-Siegeln von Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Gäa, Ecoland oder Biopark zu erkennen.

Viel Flüssigkeit und - wie oben schon gesagt - ein hoher Anteil ökologischer angebauter Gemüse, Salate und Rohkost in der Gesamternährung unterstützt die Wirkung. Als Flüssigkeit eignen sich Wasser und ungesüßte Tees.

Ebenso kann Sport und Sauna unterstützen, wenn dies möglich ist und keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. Durch Schwitzen wird die Ausscheidung über die Haut angeregt.

Was bedeutet der Begriff „Glückselig“ bei den Bezeichnungen der Arzneimittelbestandteile?

Er bedeutet, dass der Bestandteil nach einem Verfahren hergestellt ist, das auf Conrad Johann Glückselig zurück geht. Glückselig war der Gründer des Phönix Laboratoriums. Er lebte von 1864 bis 1934. Das HAB (Homöopathisches Arzneibuch), in dem nicht nur homöopathische Verfahren aufgeführt sind, schreibt vor, dass die entsprechenden Zubereitungen mit der Bezeichnung „Glückselig“ gekennzeichnet werden müssen.

Ist in den PHÖNIX-Arzneimitteln Quecksilber enthalten?

Unsere Arzneimittel enthalten kein Quecksilber.

Es kommt häufig zu Missverständnissen aufgrund der fehlerhaften Interpretation des Bestandteiles „Hydrargyrum bichloratum spag. Glückselig Dil. D6 [HAB, V. 54b; Ø mit Ethanol 86% (m/m)]“. Nur das letzte quecksilberfreie Destillat einer Reihe von Destillationen wird als arzneilicher Bestandteil weiter verarbeitet.

Im Gegensatz zu dieser Zubereitung enthält eine rein homöopathische Zubereitung in der Verdünnungsstufe D6 noch 1 ppm (part per million) des Quecksilbersalzes, was toxikologisch betrachtet, nicht akzeptabel ist.

Ebenso verhält sich dies mit Arsen und Blei. Die entsprechenden Bestandteile der PHÖNIX Fertigarzneimittel sind vollkommen untoxisch.

Die Bestandteile Acidum arsenicosum spag. Glückselig Dil. D4 [HAB, SV. 54b; Ø mit ger. Wasser, Ethanol 86% (m/m) (90:10)] und Plumbum aceticum spag. Glückselig Dil. D4 [HAB, V. 54b; Ø mit ger. Wasser, Essigsäure 99%, Ethanol 94% (m/m) (53,7:1:44,3)] werden ebenso hergestellt wie die Quecksilberzubereitung. Sie sind aufgrund des besonderen Herstellverfahrens frei von Arsen und Blei.

Bei den genannten Zubereitungen wird lückenlos qualitativ und quantitativ auf Quecksilber bzw. Arsen bzw. Blei geprüft. Im Destillat darf nicht mehr Quecksilber bzw. Arsen bzw. Blei enthalten sein wie vergleichsweise die deutsche Trinkwasserverordnung für Trinkwasser erlaubt.

Diese spagyrischen Zubereitungen können nicht mit den entsprechenden D4- oder D6-Zubereitungen der Homöopathie gleichgesetzt werden. In diesen homöopathischen Formen sind tatsächlich toxische Substanzen enthalten. Bei ihnen kann von einer toxischen Wirkung ausgegangen werden, nicht aber bei den spagyrischen Zubereitungen nach Conrad Johann Glückselig.

Hatten die Präparate des PHÖNIX Ausleitungskonzepts früher andere Namen?

Ja. Die Arzneimittel mussten vor mehreren Jahren im Rahmen der Verlängerung der Zulassung nach §105 AMG umbenannt werden. Da die Präparate seit dieser Zeit der homöopathischen Registrierung unterliegen, forderte die Behörde, dass im Namen des Arzneimittels kein Hinweis mehr auf die Indikation vorhanden sein darf. So musste beispielsweise der Name "PHÖNIX Antitox" geändert werden. Die aktuelle Präparatebezeichnung ist heute PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag.

alte Bezeichnung aktuelle Bezeichnung
PHÖNIX Phönohepan PHÖNIX Silybum spag.
PHÖNIX Solidago II/035 B PHÖNIX Solidago spag.
PHÖNIX Antitox PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag.
PHÖNIX Lymphophön PHÖNIX Thuja-Lachesis spag.

Haben die PHÖNIX-Präparate im Ausland andere Namen?

Ja, z. B. ist in Österreich PHÖNIX Silybum spag. unter der Bezeichnung "PHÖNIX Phönohepan Tropfen", PHÖNIX Solidago spag. unter der Bezeichnung "PHÖNIX Solidago Tropfen", PHÖNIX Thuja-Lachesis spag. unter der Bezeichnung "PHÖNIX Lymphophön Tropfen" und PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. unter der Bezeichnung "PHÖNIX Antitox Tropfen" im Verkehr. Desweiteren sind die Arzneimittel in Italien, Ungarn und Kanada erhältlich. Die Mittel führen dabei immer Namen, die den nationalen rechtlichen Vorgaben entsprechen.